
>>„Platt is in“, das wurde beim „7. Schoomesterdag in`n olen Bezirk Lümborg“ wieder duetlich, der vom Landschaftsverband Lüneburg zusammen mit der Landesschulbehörde Lüneburg ausgerichtet wurde. In diesem Jahr war Walsrode der Austragungsort und über 80 Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Schulformen kamen im Heidemuseum „Rischmannshof“ zusammen. In Grußworten machten Hartmut Stucke, Leiter des Arbeitskreises Plattdeutsch des Lüneburger Landschaftsverbands, Landrat Manfred Ostermann vom Landkreis Soltau-Fallingbostel, Karl-Heinrich Hofius als stellvertretender Bürgermeister Walsrodes und Maria Lembeck aus Suderburg, Beraterin für Niederdeutsch und Region im Unterricht im Altbezirk Lüneburg, die Bedeutung der niederdeutschen Sprache deutlich. Insbesondere wurde auf die positiven Eigenschaften der Mehrsprachigkeit hingewiesen.
Seitens des Landkreises Uelzen waren sehr viele Lehrkräfte verschiedener Schulen vertreten, was zeigt, dass das Plattdeutsche auch hier in Unterricht und Arbeitsgemeinschaften Bedeutung hat und mit den Schülerinnen und Schülern gepflegt wird.
In drei Arbeitsgruppen wurde sich näher mit der plattdeutschen Sprache befasst. Zum einen hieß es „Wi speelt up Platt – in de Klass un up`n Schoolhoff“ unter Leitung von Herbert Timm. Mit der Arbeit der plattdeutschen Kinderbibel (Leitung: Anita Christians-Albrecht) beschäftigte sich eine andere Gruppe. Germanist und Dozent Dr. Harmut Arbatzat ging in seinem Workshop auf den niederdeutschen Sprachunterricht in der Schule näher ein.
Führungen – natürlich auch in Platt – durch das Heidemuseum Walsrode, ein Vortrag von Hinrich Baumann zum Thema „Die Heidmark – Wandel einer bäuerlichen Kulturlandschaft zum militärischen Übungsgelände“ mit anschließender Exkursion rundeten den Tag ab.
Maria Lembeck kündigte in ihrer Verabschiedung schon den nächsten Schoolmesterdag im Jahr 2009 an, der in Bleckede stattfindet.<<
Text: Ute Bautsch-Ludolfs