Orgelschätze in der Lüneburger Heide 2019

Das Orgel-Jahr 2019 steht ganz im Zeichen von Arp Schnitger: Auch in der Lüneburger Heide und im Wendland hinterließ der berühmte Orgelbauer seine Spuren. Zwar können wir im Verbandsgebiet mit keiner Schnitger-Orgel aufwarten, doch verbanden sich hier das Wirken seiner Schüler und mitteldeutsche Einflüsse. Für die Geschichte des Orgelbaus ist unsere Region damit nicht minder spannend.

Mit Matthias Dropa ließ sich 1705 ein Schüler Schnitgers in Lüneburg nieder. Von 1712 bis 1715 hat er die Renaissance-Orgel von Hendrik Niehoff in St. Johannis umgebaut und erweitert. Bei Dropa wiederum hat Johann Matthias Hagelstein (1706-1758) sein Handwerk gelernt. Er schuf in Gartow eine prachtvoll gestaltete Barockorgel. Nach dem Tod von Hagelstein übernahm der aus Thüringen stammende Johann Georg Stein (1712-1785) seine Werkstatt. Er trug maßgeblich zu einer Verknüpfung nord- und mitteldeutscher Orgelbaustile bei. Erhalten ist bis heute seine Orgel in Trebel, die alljährlich unser Titelbild schmückt.

Wer mehr über Arp Schnitger oder die von Musikland Niedersachsen im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur landesweit koordinierte Kampagne zu Ehren des "Großmeisters des barocken Orgelbaus in Norddeutschland" wissen möchte, dem seien die Internetseiten www.hochempor-niedersachsen.de empfohlen.

Wir laden Sie herzlich ein, die "Orgelschätze in der Lüneburger Heide" zu entdecken, und freuen uns auf Ihren Besuch! 

Das Programm steht Ihnen als Download zur Verfügung. Gern können Sie die gedruckte Version per E-Mail unter info(at)lg-landschaftsverband.de bei uns anfordern.

Programmheft der Orgelschätze 2019

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